Es gibt keinen amtlichen Ansatz für Bäderberufe in der Schweiz, und das macht die Lohnverhandlung für beide Seiten unangenehm. Hier ist, was wir in den uns gemeldeten Stellen tatsächlich beobachten.
Richtwerte nach Funktion
| Funktion | Richtwert Stundenlohn |
|---|---|
| Schwimmlehrkraft, Einstieg | CHF 34–44 |
| Schwimmlehrkraft, erfahren | CHF 45–62 |
| Bademeister | CHF 38–52 |
| Badeleitung | CHF 48–65 |
| Vereinstrainer | CHF 42–58 |
Bei Festanstellungen liegen die Monatslöhne für Bademeister je nach Kanton und Pensum häufig zwischen CHF 5'200 und 6'900.
Was den Ausschlag gibt
Das Brevet. Zwischen Basis Pool und Pro Pool liegen mehrere Franken pro Stunde. Der Sprung von Basis auf Plus ist meist der wirtschaftlich lohnendste.
Der Kanton. Das regionale Gefälle ist real: Die grossen Deutschschweizer Agglomerationen liegen am oberen Rand, Bergregionen und Saisonbetriebe eher am unteren — dort allerdings oft mit Unterkunft als Teil des Pakets.
Die Saison. Freibäder rekrutieren von Februar bis April, die Hotellerie in den Bergen im September und Oktober. Wer ausserhalb dieser Fenster verfügbar ist, verhandelt aus einer schwächeren Position.
Die Sprache. Zweisprachigkeit wird in Hotels und internationalen Schulen spürbar bezahlt, in öffentlichen Bädern kaum.
Eine Einschränkung
Diese Bandbreiten sind Beobachtungen, keine Tarife. Prüfen Sie vor der Lohnfestsetzung stets den anwendbaren Gesamtarbeitsvertrag und das kantonale Recht.